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Wenige 100 Meter südlich von Holthausen kann man das geologische Phänomen „Verkarstung“ live erleben: Der Breikerbach entspringt in einer Quellmulde am Nordhang des Melkmekopfes. Nach etwa 500 m erreicht der Bachlauf eine kleine Baumgruppe, die von Ackerland umgeben ist. Die Baumgruppe steht in einer eingestürzten Vertiefung. Der Breikerbach endet scheinbar in dieser Vertiefung. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass das Bachwasser durch eine Art Schluckloch in den steinigen Untergrund „verschwindet“. Warum?

Wir befinden uns hier genau an einer geologischen Schichtgrenze zwischen Sand-/Tonstein und Kalkstein. Der Breikerbach, der zunächst über wasserunlöslichen Ton- und Sandstein läuft, trifft schließlich auf wasserlöslichen Kalkstein. Die Auflösung von Kalkstein läuft aufgrund chemischer Reaktionen ab. Förderlich dabei ist ein hoher Gehalt an Kohlendioxid (CO2) im Wasser. Wird Wasser mit Kohlendioxid angereichert, so entsteht Kohlensäure. Die Säure wiederum löst den Kalk auf und ein Schluckloch (Bachschwinde) kann entstehen. Das versickernde Wasser tritt nach etwa 2 km nordöstlicher Richtung in den Karstwasserquellen des Lennetals zwischen der Hünenpforte und dem Weißen Stein – im Barmer Teiche – wieder zu Tage.

Anschrift
GeoTouring
Böhmerstr. 72
58091 Hagen

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