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Rennsport Feeling in Hagen – das Motodrom

Datum: 29. April 2022

Die Motoren dröhnen, das Adrenalin steigt an. Ich bin nervös. Der Countdown läuft: 3…2…1…und GO!!

Kommt euch das Feeling bekannt vor? Vielleicht ahnt der ein oder andere schon, wohin es mich diesmal verschlagen hat. Die Antwort liegt ganz nahe: Ins Motodrom Hagen

Was ihr auf Hagens einziger Kartbahn erleben könnt, erfahrt ihr nun in meinem neuesten Blogeintrag.

Wann seid ihr zum letzten Mal Kart gefahren? Bei mir ist es schon eine Ewigkeit her. Damals noch im Urlaub und dann nur auf der Kinderkartbahn. Daher wurde es jetzt allerhöchste Zeit, mal wieder eine richtige Kartbahn aufzusuchen. Doch lange suchen musste ich nicht, haben wir hier in Hagen doch direkt eine renommierte Bahn um die Ecke.

Also Jacke übergezogen und ab ging es nach meiner Schicht aus dem M12 direkt in die Selbecke zum Motodrom. Angereist bin ich mit dem eigenen Auto. Vor Ort stehen zahlreiche, kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Ihr könnt euch aber auch ganz bequem mit der Buslinie 512 bis zur Haltestelle „Am Damm“ und damit bis quasi vor die Tür fahren lassen.

Seit über 55 Jahren gibt es das Motodrom Hagen schon und es gilt damit als eine der ältesten permanenten Kartbahnen in ganz Deutschland. Idyllisch in der Selbecke gelegen, umrandet von Bäumen und dem Köttinger Bach, ist sie eine feste, überregionale Institution für Renn- und Hobbyfahrer.

Bei der Hochwasserkatastrophe im letzten Sommer ist jedoch ein Großteil der Fahrstrecke stark beschädigt worden. Erst in diesem Monat konnte die Bahn dann dank viel Kraft, Arbeit und Herzblut wiedereröffnet werden. Viele Bahnteile wurden komplett ausgetauscht oder erneuert, sodass die 865m lange Bahn in neuem Glanz erstrahlt und den Motosportfans mit seinen 15 Kurven keine Wünsche mehr offen lässt.

Zurück zu mir: Sturmhaube übergestülpt und den passenden Helm ausgesucht. Zum Start gab es für mich eine freundliche Sicherheitseinweisung und mir wurde das Kart und seine Funktionen erklärt. Dann ging es auch schon los. Reingesetzt, Motor an, ein kurzes Handsignal vom Mitarbeiter und dann den Fuß aufs Gaspedal – Brrrmm! – ganz schön laut, ganz schön schnell! Passend zum Motorensound gab es natürlich auch den typischen Benzingeruch, der für das richtige Rennfeeling sorgte.

Am Anfang habe ich doch noch sehr zimperlich und mit Respekt vor dem Kart die ersten Runde gedreht. Mit jeder weiteren Runden wurde ich dann immer schneller und kam in einen Geschwindigkeitsrausch, sodass ich mich schon wie der nächste Formel1-Champion fühlte. Dieses Glücksgefühl gepaart mit einer ordentlichen Portion Adrenalin kannte ich sonst nur von der Achterbahn.

Doch Vorsicht! Immer schön beide Hände ans Lenkrad! 😉

Nach 10 Minuten war dann Schluss und ich wurde mit einer roten Fahne herausgewunken. Man sollte wirklich nicht unterschätzen, mit wie viel Power das kleine Gefährt unterwegs ist. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, sich erstmal langsam an die Bahn und die Geschwindigkeit zu gewöhnen, bevor man übermütig aufs Gaspedal drückt. Gerade in den Kurven hört man die Reifen quietschen und muss aufpassen, nicht zu stark von der Fahrbahn zu gleiten. Wer es schafft, genau den richtigen Grad zu erwischen, der kann durch die Kurven driften und somit wertvolle Zeit sparen.

Besonders gefallen hat mir die abwechslungsreiche Streckenführung, die mit langen, geraden Passagen zum Beschleunigen, als auch mit vielen Kurven zum Reinlegen aufwartet. Dazu sei noch zu sagen, dass die Strecke in einem sehr guten Zustand ist und die Kurven alle mit Reifen umrandet sind, sodass ich mich während der Fahrt wirklich sicher im Kart gefühlt habe.

Ich hätte nicht gedacht, dass einem die Zeit beim Fahren so lange vorkommt. Was ich erst nach der Fahrt mitbekommen habe war, dass die Zeiten der einzelnen Karts gemessen wurden und jedem zum Abschluss ein Zettel mit seinen Zeiten in die Hand gedrückt wird. Und soll ich euch was verraten? Ich habe es mit meinem Kart Nr. 7 sogar bis an die Spitze geschafft, was aber wohl auch auf mein schnelleres Kart gegenüber den anderen Teilnehmern zurückzuführen ist. 😀

Neben der Kartbahn findet man übrigens auch einen Kart-Shop für Zubehör, Garagen zum Anmieten für seine eigenen Karts sowie ein modern eingerichtetes Bistro, in dem man sich nach einem spannenden Rennen stärken oder auch den Fahrern auf der Strecke bestens zuschauen kann. Hier gibt es auch Liveübertragungen oder die aktuellen Zeiten von der Rennbahn.

Apropros Zuschauer: Diese finden Platz auf der großen Tribüne, von der aus sich die gesamte Bahn hervorragend einsehen lässt und man „seinen“ Rennfahrer anfeuern kann. Es war schon beeindruckend, den anderen Fahrern auf der Strecke zuzusehen. Auch bekommt man hier so richtig den Sound der vorbeifahrenden Karts zu spüren.

Gefahren werden kann übrigens in geliehenen Einzel- oder Zweierkarts mit verschiedenen Leistungsstufen. Wer über ein eigenes Kart verfügt, kann auch mit diesem die Strecke befahren.

Regelmäßig finden auf der Bahn Wettkämpfe für Profis, aber auch für Einsteiger statt. Den aktuellen Terminkalender sowie weitere Informationen rund um das Motodrom und zu den Fahrzeiten findet ihr unter: www.motodrom-hagen.de

Ich hoffe, euch hat mein Blogartikel Lust gemacht, auch mal wieder in die Selbecke zu fahren und in ein Kart zu steigen. Und wer weiß, vielleicht schlagt ihr ja meine Bestzeit von 01:06.802 pro Runde? 😉

Und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und sage bis bald

Euer Nils

Nils

Langeweile? Fehlanzeige! In Hagen ist immer was los! Ob zu Fuß, per Rad oder auf dem Wasser, das Angebot ist groß. Kommt mit mir auf Entdeckungstour zu den vielseitigen Freizeitangeboten in Hagen.

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